
Samstag, 4. Februar 2012, 10:00-13:00
Veranstaltungsort: Evangelische Kirche Herzogenaurach, Von-Seckendorff-Straße 3, Eintritt frei
Im Landkreis ERH ist der Anteil der in Krippen betreuten Kinder unter 3 Jahren rasant auf inzwischen 35% gestiegen, angestrebt sind 50%. Ziel ist es, besonders Müttern den Wiedereinstieg und den Spagat zwischen Beruf und Familie zu erleichtern und Kindern von Anfang an eine pädagogische Förderung zu bieten. Dabei wollen Eltern auf keinen Fall wichtige Lern-Zeitfenster ihrer Kleinen verpassen. Die vor einiger Zeit noch heiß geführte Diskussion um Rabenmütter ist vom Tisch, Erklärungszwang haben jetzt Mütter, die wegen der Kinder über längere Jahre nicht arbeiten und diese zuhause betreuen. Im Krippenalltag werden derweil unterschiedliche Erfahrungen gemacht: nicht alle Einrichtungen sind räumlich und personell genügend ausgestattet. Es fehlt vor allem an Zeit für die Elternarbeit, die umso wichtiger ist, je jünger die Kinder sind. Gleichzeitig ist bei den Eltern ein zunehmender Mangel an Selbstsicherheit in der Erziehung zu beobachten. Es mehren sich die Anfragen nach immer längeren Betreuungszeiten.
Zu diesen Themen nehmen Experten Stellung, welche die unterschiedlichen Blickwinkel von Eltern, Pädagogen, Psychologen, Hirnforschern und politischen Entscheidungsträgern einbringen:
Moderation:
Frau Prof. Dr. Roswitha Sommer-Himmel, Diplom-Sozialpädagogin und Erzieherin, Evangelische Hochschule Nürnberg.
Arbeitskreis Kinder im Landkreis ERH, Evangelisches Dekanat Erlangen, BildungEvangelisch Erlangen, Katholisches Dekanat Erlangen, Erziehungsberatungsstelle der Caritas in Herzogenaurach, Bündnis für Familie im Landkreis ERH.
Heribert Schneider,
Beratungsstelle der Caritas in Herzogenaurach, Tel. 09132-8088, schneider@caritas-erlangen.de
Im AK Kinder sind vertreten:
