Zwischenruf der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie forderten und fordern jeden Einzelnen zum Verzicht. Die Kontaktbeschränkungen seit März 2020 führten und führen zu massiven Einschnitten ins soziale, aber auch wirtschaftliche Leben. Nachdem zunächst der Schwerpunkt politischen Handelns auf dem notwendigen Infektionsschutz lag, finden in der aktuellen Phase der Öffnung auch wieder stärker andere Belange Berücksichtigung. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ fordert ihrem Zwischenruf „Jugend stärken – auch und gerade unter Corona-Bedingungen unerlässlich!“ Politik und Gesellschaft auf, die Interessen und Bedarfe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen umfänglich ernst zu nehmen und diese keinesfalls als überzogene Befindlichkeiten abzutun bzw. auf Teilhabebedingungen am formalen Bildungssystem zu beschränken. In der Gestaltung der sie berührenden Angelegenheiten sind junge Menschen einzubeziehen. Diese Krise zeigt einmal mehr, dass Jugendpolitik alle Ressorts berührt und Beteiligung unerlässlich bleibt.

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